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Artikeldetails

Theo J. M. van Els: Sprachenpolitik der Europäischen Union Wie wird es der deutschen Sprache ergehen? (MU)
(Deutsche und europäische Sprachenpolitik)

Produktabbildung

Produkttyp: Beitrag (Zeitschrift)

Autor(in): Theo J. M. van Els

Titel: Sprachenpolitik der Europäischen Union Wie wird es der deutschen Sprache ergehen?

Publikation in: Muttersprache, 117. Jahrgang, Heft 2

Seiten: 124–133 (10 Seiten)

Erschienen: 15.06.2007

Abstract: siehe unten


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Preis: 4,90 € inkl. MwSt.
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Abstract

Das Deutsche ist sowohl für die Niederlande und die Niederländer als auch für die Europäische
Union (EU) eine sehr wichtige Sprache.
Vielsprachig, wie sie ist, kommt die EU nicht um die Notwendigkeit herum, politische Regelungen
zu treffen hinsichtlich der nationalen Sprachen der Mitglieder, insbesondere in Bezug auf die Verwendung
der Sprachen in den Institutionen der EU selbst. In diesem Zusammenhang stellt sich
die Frage, ob und inwiefern verschiedene Integrationsgrade innerhalb der EU eine bestimmte
Auslegung der Sprachenpolitik für die Institutionen verlangen.
Aspekte dieser Problematik werden sowohl aus der Perspektive der EU und ihrer Organisation
als solcher als auch spezifischer aus der Perspektive der Niederländer und ihrer – im EUZusammenhang
»kleinen« – Sprache betrachtet.
Außerdem wird, in aller Kürze, den Konsequenzen von sprachpolitischen Entwicklungen in der EU
für den Fremdsprachenunterricht in den Mitgliedstaaten Aufmerksamkeit gewidmet.
Wo es relevant ist, wird darüber hinaus auch die Lage des Deutschen separat besprochen.

German is a very important language for The Netherlands and the Dutch as well as for the European
Union (EU).
Given its multilingualism, the EU cannot get around the necessity of defining its policy regarding
the national languages of the member-states, in particular with respect to their use in the EU institutions.
In this context the question arises if and in how far different levels of integration of the EU
require different language policy specifications for the institutions.
Aspects of the question at issue will be discussed both from the perspective of the EU and its
organisation as such and, more specifically, from the perspective of the Dutch and their – in EU
context »smaller« – language.
Attention will, moreover, be devoted to what consequences language-political developments in
the EU may have for the teaching of foreign languages in the member-states.
Wherever relevant, the position of German will be separately highlighted.