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Artikeldetails

Hans-Dieter Kreuder: »Nun mach mal einen Punkt!« Zu Geschichte und Gebrauch eines nichtalphabetischen Graphs (MU)

Produktabbildung

Produkttyp: Beitrag (Zeitschrift)

Autor(in): Hans-Dieter Kreuder

Titel: »Nun mach mal einen Punkt!« Zu Geschichte und Gebrauch eines nichtalphabetischen Graphs

Publikation in: Muttersprache, 115. Jahrgang, Heft 4

Seiten: 353–365 (13 Seiten)

Erschienen: 15.12.2005

Abstract: siehe unten


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Preis: 4,90 € inkl. MwSt.
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Abstract

Unter allen graphischen Symbolen nimmt der Punkt den geringsten Raum ein und ist dennoch von
allergrößter Wichtigkeit. Das gilt für die Mathematik oder die Musik ebenso wie für das hier in den
Mittelpunkt gerückte Phänomen Schriftsprache. Ausgehend von der Praxis in frühen griechischen
und römischen Zeugnissen wird die Geschichte der Punktsetzung bis in die Moderne hin verfolgt.
Dabei wird deutlich, dass selbst heute die Handhabung des Punktes als Satzschluss- bzw. Abkürzungszeichen
keineswegs problemlos ist. Der Beitrag schließt mit einem kurzen Blick auf die
stilistische Rolle der Punktsetzung.

Among all the graphic symbols the dot is the most insignificant but nonetheless extremely important.
This applies to mathematics or music as well as to the phenomenon of written language
which is focused upon here. Starting with the practice in early Greek and Roman writings the history
of using full-stops is being pursued up until the modern age. In doing so it becomes evident that
even today the use of a full-stop to mark the end of a sentence or an abbreviation is by no means
without problems. The contribution closes with a look at the stylistic role full-stops can play.