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Elmar Schafroth: Genuskongruenz im Deutschen, Französischen und Italienischen (MU)

Produktabbildung

Produkttyp: Beitrag (Zeitschrift)

Autor(in): Elmar Schafroth

Titel: Genuskongruenz im Deutschen, Französischen und Italienischen

Publikation in: Muttersprache, 114. Jahrgang, Heft 4

Seiten: 333–347 (15 Seiten)

Erschienen: 15.12.2004

Abstract: siehe unten


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Preis: 4,90 € inkl. MwSt.
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Abstract

Die nachfolgende Studie beschäftigt sich mit dem Phänomen der Genuskongruenz in zwei romanischen
Sprachen und dem Deutschen. Anhand einiger grammatikalischer Kategorien (Nomen,
Possessiva, Demonstrativa) sowie mit Bezug auf die Sprachebenen Morphosyntax, Syntax und
Text werden in einer kontrastiven Analyse die Eigenheiten und Probleme dieser Sprachen bei
der Genuskongruenz dargestellt. Es zeigt sich, dass das Italienische eine vergleichsweise starke
Genussprache ist, während im Französischen im phonischen Code zum Teil gar keine Genusmarkierung
stattfindet und die Kategorie Genus im Deutschen fast nur für den Bereich der Nominalphrase
relevant ist. Auf Satz- und Textebene wird die Kongruenzhierarchie Corbetts illustriert und
durch eigene Kategorien erweitert. Insbesondere am Französischen wird gezeigt, dass die Nichtfeminisierung
von Berufsbezeichnungen auch von syntaktischen und textlinguistischen Faktoren
abhängen kann. Schließlich kommt ein Problem zur Sprache, das in allen Sprachen nachweisbar
ist, jedoch am deutlichsten im stark genus- und numerusflektierenden Italienischen in Erscheinung
tritt: das Prinzip der servitude grammaticale (generelle Kongruenz mit dem Maskulinum).

The following study deals with gender agreement in two Romance languages and in German.
A contrastive analysis, focussing on some grammatical categories (noun, possessives, demonstratives)
illustrates the main properties of these languages with respect to gender. Then, on the
syntactic and textinternal level, Corbett‘s theory of the agreement hierarchy will be discussed and
extended by other syntactic and textlinguistic categories such as proximity or distance and the
communicative necessity for gender agreement. Finally, the principle of the so-called servitude
grammaticale
will be exemplified and discussed, especially with respect to French and Italian.