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Artikeldetails

Armin Burkhardt: Sprache und Fußball. Linguistische Annäherung an ein Massenphänomen (MU)

Produktabbildung

Produkttyp: Beitrag (Zeitschrift)

Autor(in): Armin Burkhardt

Titel: Sprache und Fußball. Linguistische Annäherung an ein Massenphänomen

Publikation in: Muttersprache, 116. Jahrgang, Heft 1

Seiten: 53–73 (21 Seiten)

Erschienen: 15.03.2006

Abstract: siehe unten


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Preis: 4,90 € inkl. MwSt.
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Abstract

Die Großveranstaltungen des Sports sind heute zugleich kommunikative Großereignisse – innerhalb
wie außerhalb der Medien. Dies gilt erst recht für »König« Fußball. Nach einer kurzen
theoretischen Bestimmung der Sportsprache, in deren Praxis sich Fachsprache, Fachjargon und
Reportsprache stets vermischen, werden zunächst die Anfänge des deutschen Fußballs und seiner
Sprache bei Konrad Koch beleuchtet. Nachdem Metonymie, Metapher und »simplifizierende
Abstraktion« als die wichtigsten semantischen Prinzipien der Fußballsprache beschrieben sind,
geht der Hauptteil des Beitrags besonders auf die Sprache der Sportberichterstattung ein, als deren
auffälligstes Stilmerkmal die Antonomasie erscheint. Außerdem wird gezeigt, dass zwischen
Tabellen-, Positions- und Spielsprache zu unterscheiden ist. Den Schluss bilden semantische Erläuterungen
zur fußballsprachlichen Lexik.

Today, big sports events are also big communication events, both in the media and beyond. This is
all the more true of »King« Football. After a short theoretical definition of the language of sports, in
which LSP, the jargon and the language of news-reporting constantly interfere one with the other,
the beginnings of German football and its language seen in connection with the special role of
Konrad Koch are described. After metonymy, metaphor and »simplifying abstraction« have been
shown to be the most important semantic principles of football language, the main body of the
article deals with the language of the sports news report in particular, the outstanding stylistic feature
of which is antonomasia. It will also be shown that the languages of tables, positions and the
game must be clearly distinguished. The article is concluded with some exemplary explanations
on the vocabulary of football.