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Dominik Brückner: Etymologie versus Volksetymologie: Ein Fall für die Sprachkritik? Überlegungen am Beispiel Habseligkeiten (MU)

Produkttyp: Beitrag (Zeitschrift)
Autor(in): Dominik Brückner
Titel: Etymologie versus Volksetymologie: Ein Fall für die Sprachkritik? Überlegungen am Beispiel Habseligkeiten
Publikation in: Muttersprache, 116. Jahrgang, Heft 2
Seiten: 140–146 (7 Seiten)
Erschienen: 15.06.2006
Abstract: siehe unten

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Abstract
Die öffentliche Diskussion um das »schönste deutsche Wort«, in der häufig etymologische Hintergründe
und die Rechtfertigung einer synchronen Remotivation einander gegenüberstanden, wird
hier zum Anlass einiger Überlegungen zum Verhältnis von Etymologie und so genannter Volksetymologie
genommen. Ziel ist es zu zeigen, dass das Verhältnis beider weit komplizierter ist als
das einer Wissenschaft und einer Interpretationspraxis von Laien, die per definitionem ein falsches
Ergebnis zeitigen muss. Der Beitrag plädiert für eine beidseitige Ergänzung zweier unterschiedlich
motivierter Betrachtungsweisen.
The publicised discussion about the »most beautiful german word« which implied an argument
of etymology versus synchronal remotivation is taken as an occasion to rethink the relationship
between etymology and so called Volksetymologie. It is attempted to show that this relationship is
much more complicated than commonly assumed, in any case exceeding that of a science and an
interpretational practice of laypersons, doomed to fail because of a lack of expertise. Both cannot
be turned against each other, but can only function as complements.