Hat Ihre Institution ein Abo abgeschlossen? Informationen zum Zugang erhalten Sie hier.
Artikeldetails

Sascha Michel: Vom Terminator zum TORminator. Die Wortbildungseinheit -minator: Strukturelle und sozio-pragmatische Analysen (MU)

Produktabbildung

Produkttyp: Beitrag (Zeitschrift)

Autor(in): Sascha Michel

Titel: Vom Terminator zum TORminator. Die Wortbildungseinheit -minator: Strukturelle und sozio-pragmatische Analysen

Publikation in: Muttersprache, 116. Jahrgang, Heft 4

Seiten: 289–307 (19 Seiten)

Erschienen: 15.12.2006

Abstract: siehe unten


PDF-Logo

Preis: 4,90 € inkl. MwSt.
(Download)


Abstract

Bedingt durch die Kinoerfolge der in den letzten zwanzig Jahren vorgeführten Science-Fiction-Spielfilme
Terminator I bis III hat sich mit -minator eine Wortbildungseinheit etabliert, die in bestimmten
Kontexten zur Bildung von Personenbezeichnungen herangezogen wird. In diesem Beitrag soll
gezeigt werden, dass -minator in mindestens zweierlei Hinsicht ein Übergangsphänomen darstellt
und der Bildung somit ein peripherer Status zukommt. Dies gilt einerseits im Hinblick auf die Unterscheidung
zwischen okkasioneller und usueller Bildung und andererseits bezüglich des morphologischen
Status als Wort oder Konfix. Abschließend gilt es, das morphosoziopragmatische Potenzial
dieser Einheit zu bestimmen und zu zeigen, inwiefern die morphologische Struktur mit soziopragmatischen
Gegebenheiten (Sprechsituation und Sprechereignis) in Korrelation zu bringen ist.

Due to the great success of the science-fiction-blockbusters Terminator I to III in the last twenty
years, the word formation unit -minator has evolved which is used for the creation of person
designations in certain contexts. In this article, it is to be shown that -minator holds the function
of a transitional phenomenon in at least two respects and is thus assigned a peripheral status: On
the one hand with respect to the distinction between occasional and usual formations and on the
other hand with regard to the morphological status as a word or a combining form. Finally, the
morphosociopragmatic potential of this unit will be determined by showing to what extent the
morphological structure can be correlated with sociopragmatic circumstances (speech situation
and speech event).