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Christian Bergmann: Die Augen der Buddenbrooks (MU)

Produkttyp: Beitrag (Zeitschrift)
Autor(in): Christian Bergmann
Titel: Die Augen der Buddenbrooks
Publikation in: Muttersprache, 118. Jahrgang, Heft 2
Seiten: 156–171 (16 Seiten)
Erschienen: 15.06.2008
Abstract: siehe unten

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Abstract
Bereits in seinem Erstlingsroman Buddenbrooks erweist sich Thomas Mann als herausragender
Menschendarsteller. Dass er es versteht, seine Romanfiguren lebendig werden zu lassen, ist nicht
zuletzt der Sorgfalt zu verdanken, mit der er ihre Augen gestaltet. Deshalb erfasst die vorliegende
Untersuchung sämtliche Benennungen für das menschliche Sehorgan mit allen seinen Einzelteilen
in Thomas Manns Roman und ordnet sie den wichtigsten Figuren zu. In diese Analyse werden auch
Kontextpartner einbezogen. Diese erweisen sich hauptsächlich als Bezeichnungen für seelisches
Geschehen. Dadurch lässt sich in einem eng begrenzten Bereich der lexikalischen Struktur des
Textes zeigen, wie sich meisterhafte Wortkunst und psychologische Tiefenschärfe miteinander
vereinigen.
Already in his first novel Buddenbrooks Thomas Mann proves to be an excellent creator of human
beings. That the figures of his novel come to life is mainly caused by the care he takes to draw
their eyes. Therefore the present study collects all the words for the human organ of sight with
all its component parts and puts them to the main representatives of the novel. Partners in the
context are integrated into this analysis. They are mostly names for the state of mind. By this way
it is possible to show in a strong limited district of the lexical structure of the text how the artistic
use of words unites with psychological depth of field.